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2003

Segeln > Cote d´Azur

2003 Cote d´Azur die 4.

10.Mai - 17.Mai

SY "Joko" (Ovni 385)

Auch hier wieder eine Premiere
1. Alu-Hull
2. Charter von Kiriakoulis
daher Heimathafen Piräus !

Reise :
Anfahrt per Auto. Ist ne Gewalttour 1700 km. Aber ein wenig Abenteuer muss ja auch sein. Immer wieder gerne machen wir den Abstecher nach St.Verand . Vom Hotel IBIS -Macon-Sud ist es nicht weit bis zur L´Auberge de St.Veran´.

Madame Odette bietet eine vorzügliche Küche und ein rustikal gediegenes Ambiente ! Wer Weinliebhaber ist, wird in der Umgebung hervorragende Winzer und erlesene Tropfen finden.



Ausgangshafen :
Port de Bormes-les-Mimosas /Le Lavandou.


Le Lavandou

Propriano

Bonifacio

Le Lavandou



Wir hatten uns vorgenommen, erneut Korsika anzulaufen. Die Planung sah vor, nonstop von Le Lavandou nach Propriano zu segeln und von dort nach Bonifacio zu laufen. Dort in der Altstadt wartete das besondere Flair und nach der Überfahrt der wohlverdiente Pastice.

Propriano

Die Überfahrt lief nach Plan und ohne Zwischenfälle. Dies auch deshalb, weil wir erstmalig das GPS mit elektronischer Seekarte auf dem Laptop nutzten. Nach Übernahme der „Joko“ einschließlich der üblichen Sicherheitseinweisungen war am frühen Nachmittag Auslaufen. Die Nacht durchzufahren bei moderatem Wetter und angenehmen Temperaturen ist schon ein Erlebnis.

Ankunft in Propriano war am darauf folgenden Tag nachmittags. Trotz der elektronischen Kursüberwachung haben wir natürlich nicht auf die obligatorischen Eintragungen in Logbuch und Seekarte verzichtet.

Als Anlegerschluck spendierte der Skipper einen „White Lady“, wobei er das erforderliche Eis mit seiner charmanten Art vom Eigner einer gegenüberliegenden Motoryacht schnorrte. Fairnishalber sei gesagt, dass er den dort befindlichen Damen natürlich auch einen Cocktail anbot.

Bonifacio

Bei Törns in diesen Breiten ist Bonifacio ein Muß. Nicht nur weil Napoleon auch schon da war, nein es ist ein einmaliges Panorama, sowohl bei der Annäherung, als auch bei der Einfahrt in den Fjord.

Es war auch nicht ganz einfach noch einen Liegeplatz in unserer Größe zu finden, gelang aber noch. Nach dem Anleger gabs entspanntes Relaxen in der Plicht. Man muss die Atmosphäre auf sich wirken lassen. War auch ganz lustig, weil man uns bestaunte, dass wir den weiten Weg von Piräus ( wir erinnern uns, „Joko“ fuhr unter griechischer Flagge Heimathafen Piräus ) nach Bonifacio hinter uns gebracht hatten.
Den Irrtum haben wir natürlich aufgeklärt.

Abends dann der Zug durch die Altstadt mit ihren unzähligen Treppen und Gassen, mit wohlverdientem Pastice -oder auch zwei, oder mehr ? - und traumhaftem Blick von der Oberstadt auf den Hafen.

Als wir am nächsten Tag allerdings die Rücktour in Angriff nehmen wollten – Charterzeit ist ja nicht unbegrenzt - , briste es heftig auf. Ein Auslaufversuch am Nachmittag scheiterte und so gab es einen weiteren Hafentag. Der Anleger hierzu allerdings war nicht ganz so berühmt und hatte einen Rundlauf ums gesamte Hafenbecken in Vollzeug mit Rettungsweste zur Folge, um auf der Luvseite eine Leine anzunehmen und überhaupt an den Steg zu kommen. Nach einigen Versuchen bei den heftigen Winden gelang es dann aber doch.

Die Rückfahrt am frühen nächsten Morgen nach Abflauen des Sturms verlief dann auch wieder ohne Zwischenfälle.

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